Warum Kaltschaummatratzen besser sind als Visco Matratzen

Die Eigenschaften von Kaltschaum eignen sich hervorragend für die Herstellung hochwertiger Matratzen. Bezüglich des Komforts bieten Kaltschaummatratzen eine hohe Punktelastizität und unterstützt daher Ihren Körper in jeder Liegeposition. Die offenporige Struktur des Schaumes hat positive Auswirkung auf die Klimaregulation und den Austausch von Feuchtigkeit: Die Poren nehmen Wärme und Feuchtigkeit auf und leiten diese weiter. Kaltschaummatratzen sind im Vergleich zu Latex oder viscoelastischem Schaum (Memory Schaum) atmungsaktiver und sorgen so für eine ausgezeichnete Klimaregulation. Nur Federkernmatratzen, welche durch Ihren Aufbau sehr große Hohlräume haben, weisen eine noch höhere Klimaregulation auf. Oftmals werde diese aber im Winter als kalt empfunden.

Kaltschaummatratzen

Kaltschaummatratzen sind besser für Allergiker

Hausstaubmilben und Schimmel können in allen Matratzen vorkommen. Jedoch hat das Material der Matratze einen starken Einfluss auf die Konzentration von Milben und Schimmel. Je höher der Anteil von tierischem Eiweiß – wie beispielsweise Rosshaar oder Wolle – desto wahrscheinlicher ist die Bildung von Milben. Weniger atmungsaktive Materialien, wie etwa Latex, können bei schlechtem Raumklima ebenso die Bildung von Schimmel begünstigen. Hochwertige Kaltschaummatratzen sind bestens für Allergiker geeignet, da diese kaum Lebensraum für Milben oder Schimmel bieten. Trotzdem sollten Sie Bezug und Bettwäsche regelmäßig waschen und Ihr Schlafzimmer gut lüften. Ein Lattenrost sorgt für eine gute Durchlüftung bei allen Matratzentypen und leitet Flüssigkeit ab. Der Bereich unter Ihrem Bett, sollte nicht als Stauraum genützt werden, da dies die Luftzirkulation einschränkt.

Stauchhärte von Kaltschaum

Für die Bestimmung des Härtegrads, unabhängig vom Kaltschaum, gibt es bei Matratzen keine bestimmten Normen. So können als „hart“ oder „weich“ deklarierte Matratzen eines Herstellers von denen eines anderen Herstellers abweichen. Die Härte von Kaltschaum wird als Stauchhärte bezeichnet. Die Stauchhärte gibt Auskunft darüber, mit wieviel Druck auf den Kaltschaum eingewirkt werden muss, um diesen auf eine bestimmte Höhe zusammenzudrücken. Da viele Matratzen aus mehreren Schichten oder Zonen bestehen, kann der Wert (in Kilo-Pascal kPa gemessen) keine exakte Aussage zum Härtegrad liefern. Als grundsätzlicher Richtwert gilt: eine Stauchhärte von 20 kPa ist sehr weich, eine Stauchhärte von 55 kPa hingegen ist sehr hart.

Raumgewicht von Kaltschaummatratzen

Beim Kauf einer Kaltschaummatratze sollten Sie auf das Raumgewicht achten. Das Raumgewicht gibt Auskunft, wie schwer der Schaum pro Kubikmeter ist. Unter Berücksichtigung der Matratzenstärke gilt das Raumgewicht unter anderem als Kennwert für die Qualität der Matratze. Je höher das Gewicht, desto formstabiler und langlebiger ist Ihr Produkt. Das Raumgewicht trifft keine Aussage über die Stauchhärte der Matratze. Somit kann eine Matratze mit hohem Gewicht sowohl weich oder auch hart sein. Am Matratzenmarkt finden Sie unterschiedliche Qualitätsstufen, deren Preises stark variieren. Die Einstiegsmodelle beginnen bei einem Raumgewicht von 20 kg/m³, hochpreisige Matratzen verfügen über ein Raumgewicht bis hin zu 55 kg/m³. Wie bei Edelweich verarbeiten für unsere individuellen Matratzen ausschließlich Kaltschaum mit einem Raumgewicht von 50 – 55 kg/m³.